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Seniorenberatung – ein vielfältiges Angebot des ASB Köln

Es ist Montagmorgen gegen 11 Uhr, als das Telefon von Frau Cammann klingelt.
Frau Cammann ist Seniorenberaterin des ASB Köln und zuständig für Bürgerinnen und Bürger des Kölner Stadtbezirks Lindenthal. Frau Müller, eine 82 jährige Dame, die seit kurzer Zeit alleinstehend ist, bittet Frau Cammann um einen Beratungstermin im Hinblick auf Unterstützungsmöglichkeiten im Alter. „Eine Nachbarin von mir nutzt seit mehreren Jahren ein Hausnotruf-System; ich glaube das wäre auch für mich genau das Richtige. Außerdem habe ich Probleme bei der Einnahme meiner Medikamente – die Verpackungen sehen doch fast alle gleich aus“, so Frau Müller.

Die Seniorenberaterin vereinbart gemeinsam mit der Dame einen kostenlosen Beratungstermin. Bereits zwei Tage nach dem Telefonat klingelt es bei der 82 jährigen Seniorin an der Wohnungstür.


Kurze Zeit später sitzen die beiden Frauen zusammen an einem Tisch und sprechen über die alltäglichen Situationen der 82 Jährigen. Die Rentnerin hat nicht nur Probleme bei der Einnahme Ihrer Medikamente, sie benötigt auch Unterstützung beim Duschen und fühlt sich unsicher bei der Hausarbeit. „Gibt es die Möglichkeit, bei diesen Tätigkeiten Hilfe zu bekommen?“, blickt Frau Müller die Seniorenberaterin fragend an.


Die Mitarbeiterin des ASB Köln erklärt ihr, dass sie Unterstützung durch einen „Ambulanten Pflegedienst“ bekommen kann. Ob Medikamenteneinnahme, pflegerische Hilfestellungen, Wohnungsreinigung oder die Erledigung von Einkäufen – das alles gehört zum Leistungsangebot eines Pflegedienstes. Finanzielle Unterstützung für die Leistungen kann Frau Müller durch die Pflegekasse erhalten. „Dafür benötigen Sie einen sogenannten Pflegegrad. Gerne helfe ich Ihnen beim Ausfüllen der Antragsformulare und leite gemeinsam mit Ihnen alle notwendigen Schritte in die Wege“, versichert ihr Frau Cammann.


„Ich interessiere mich außerdem für ein Hausnotruf-System, das mir meine Nachbarin empfohlen hat. Wie funktioniert so ein Gerät?“ fragt Frau Müller. „Das Hausnotruf-System bietet Ihnen die Möglichkeit in kritischen Situationen schnell und zielgerichtet Hilfe anzufordern“, erklärt ihr die Seniorenberaterin des ASB Köln. Vor allem wenn das Telefon in einem anderen Raum ist, sind hilfsbedürftige Personen meist nicht mehr in der Lage, den Rettungsdienst so sachgerecht zu alarmieren, dass ihnen schnell geholfen werden kann. Durch das Drücken des Handsenders am Armband wird über das Hausnotrufgerät Sprechkontakt mit einem Mitarbeiter der Notrufzentrale hergestellt, der eine fachlich entsprechende Hilfeleistung in die Wege leitet. Das Hausnotruf-System hilft aber nicht nur in medizinischen Krisen, sondern z.B. auch bei ungebetenen Gästen an der Haustür. Hausierer ergreifen durch das Drücken des Handsenders erfahrungsgemäß sofort die Flucht. „Auch für die Kosten des Notrufsystems haben Sie die Möglichkeit durch die Pflegekasse finanziell unterstützt zu werden“, teilt die Seniorenberaterin der 82 jährigen Dame mit.

Nach der informativen Beratung ist die Seniorin froh den Schritt gemacht zu haben und freut sich auf die zukünftige Unterstützung. Sie vereinbart mit Frau Cammann einen weiteren Termin, um gemeinsam die notwendigen Formulare zu besprechen und auszufüllen.

Weitere Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Seniorenberatung finden Sie hier: www.asb-koeln.de/seniorenberatung





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