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Christopher Street Day 2016: ASB Köln im Einsatz

Am ersten Juliwochenende 2016 findet zum 25. Mal der Christopher Street Day in Köln statt. Dieses Jahr unter dem Motto „Anders Leben“. Der CSD ist ein Fest-, Gedenk- und Demonstrationstag von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Tanssexuellen. Höhepunkt des dreitägigen Straßenfestes ist die CSD-Parade am Sonntag durch die Kölner Innenstadt, zu der 800.000 Besucher erwartet werden.

Der ASB Köln steht für ein gleichberechtigtes Miteinander von Frauen und Männern, von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, von Hetero-, Homo- und Transsexuellen, von Menschen mit und ohne Behinderung, jungen und alten Menschen. Vielfalt ist auch gelebte Realität beim ASB Köln. Deshalb freuen wir uns besonders, auch dieses Jahr wieder mit beim CSD für die Sicherheit der Besucher sorgen zu dürfen. Mit über 60 Helferinnen und Helfern ist unser Sanitätsdienst am CSD für Sie da.  Sie finden unsere Unfallhilfestellen am Alter Markt in der Blechergasse und am Heumarkt in der Seidenmacherinnengasse. Zusätzlich werden während der CSD-Parade am Sonntag mobile Helfer des ASB Köln für Sie unterwegs sein.

Der ASB Köln wünscht allen Besucherinnen und Besuchern eine informative, unterhaltsame und vor allem gesunde, unfallfreie CSD-Zeit!

Ihr ASB Köln


100. Austragung des Radklassikers „Rund um Köln“

Nicht ganz so oft, aber gefühlt auch fast von Anfang an, stellt der ASB Köln den Sanitätsdienst für das älteste Strassenradrennen in Deutschland.

Und nicht nur das, bei beiden sogenannten Jedermann-Rennen, die dem Profirennen am 12. Juni vorausgingen, stellte der ASB Köln auch ein Team aus sportlich engagierten Mitarbeitern und Partnern. Jörg Kinsel trat besonders kräftig in die Pedalen: Für die 126,5 Kilometer lange Strecke, die durch das Bergische Land und wieder zurück nach Köln führte, brauchte er nur 3 Stunden und 18 Minuten – immerhin eine Durchschnittsgeschwindigkeit von über 30 Km/h. Da bekommt das Wort „Jedermann“ eine völlig neue Bedeutung.

Im Zieleinlauf an der Bayenstraße gratulierte Peter Stegmaier, Geschäftsführer des ASB Köln, unseren Teilnehmern. Schon mehrfach gehörte er selbst zu den Aktiven. Er bedauerte, in diesem Jahr nicht selbst im Sattel gesessen zu haben: „Ich haben mich schon geärgert, aber man sollte vorher 2.000 bis 3.000 Kilometer in den Beinen haben, und dafür hat es bei mir diesmal nicht gereicht.“ Aber „nach dem Rennen ist bekanntlich vor dem Rennen“; und er ist sich sicher, der Organisator Artur Tabat wird auch im nächsten Jahr wieder eine tolle Veranstaltung auf die Beine stellen.

Einsatzleiter Jörg Radke und seine rund 50 Einsatzkräfte des ASB Köln betreuten sowohl die Amateur- als auch das Profirennen. Die größte Unfallhilfsstelle und die Einsatzleitung waren im Rheinauhafen neben dem Start-Zielbereich aufgebaut. Weitere Einsatzschwerpunkte für die Sanitätskräfte waren enge Kurven im Bereich der Severinsbrücke. Und bei den Profi- und Amateurrennen fuhren Rettungswagen mit, die dem „Besenwagen“ am Ende des Feldes folgten, um bei Bedarf sofort Hilfe leisten zu können.

„Mit nur etwa 20 Hilfeleistungen haben wir eines der ’ruhigsten’ Radrennen überhaupt erlebt“, zieht Jörg Radke Bilanz. „Während der Rennen spielte auch das Wetter mit. Lediglich der Abbau der Sanitätszelte und der Einrichtung wurde für unsere Einsatzkräfte zu einer feuchten Angelegenheit. Da hat es uns voll erwischt und wir sind ziemlich nass geworden.“

Wir bedanken uns für das Engagement der Einsatzkräfte. Und ein Kompliment an den Veranstalter: Es war eine mehr als gelungene 100. Austragung von „Rund um Köln“.

Ihr ASB Köln


FSJ als „Test“ für einen „Schreibtisch-Job“ – Joela Zara Handra über ihren Weg beim ASB Köln

Nach ihrem Abitur im Frühjahr 2015 wusste Joela Zara Handra ganz genau, was sie wollte: auf keinen Fall einen Schreibtischjob in einem Büro. Ein Jahr später hat sie den Vertrag für eine Ausbildung als Kauffrau für Bürokommunikation beim ASB Köln unterschrieben. Der Hauptgrund für ihren „Stimmungswechsel“: Die 19Jährige hat ihren Arbeitgeber kennen- und schätzen gelernt. Seit Oktober letzten Jahres absolviert sie ihr Freiwillig Soziales Jahr (FSJ) in der Notruf- und Servicerufzentrale des ASB Köln.

„Ich brauchte nach der ganzen Theorie des Schulalltags eine Auszeit vom Lernen und wollte unbedingt etwas Praktisches machen“, erklärt Joela Zara Handra. Zwar hatte sie sich überlegt, Soziale Arbeit zu studieren – aber erst nach einer Ausbildung. Und vorher wollte sie unbedingt ein FSJ machen. Nach einigen erfolglosen Bewerbungen griff die junge Frau den Tipp einer Freundin auf, rief in der Zentrale des ASB Köln an – und hatte Glück: Hier war eine Stelle frei.

Eine der wichtigsten Voraussetzungen brachte die Abiturientin mit: „Ich bin kommunikativ und gehe offen auf andere Menschen zu.“ An den Schichtdienst und an die ungewohnte Technik gewöhnte sie sich schnell. Und mit Hilfe und Unterstützung ihrer Kollegen lernte sie, bei den eingehenden Notrufen ein Muster zu erkennen, weiterzufragen und die entsprechenden Schritte einzuleiten, um dem Kunden zu helfen. „Wichtig ist, sich voll auf den Anruf zu konzentrieren und den Menschen und sein Problem immer ernst zu nehmen.“

In der Zentrale des ASB Köln laufen nicht nur Notrufe von Kunden ein, die an den Hausnotruf angeschlossen sind. Abends und nachts werden auch die Anrufe der vier ambulanten Pflegezentren des ASB Köln hierher geschaltet. „Wir haben alle Einsatzpläne vorliegen und wissen, wen wir im pflegerischen Notfall kontaktieren müssen“, erklärt Joela Zara Handra. Außerdem beantwortet sie erste Fragen zu allen Belangen des ASB Köln und leitet die Anrufer an die entsprechenden Fachabteilungen weiter. Ihre

Arbeit macht ihr viel Freude, und sie kommt „immer wieder gerne“ zum Dienst: „Ich finde meine Kollegen super, die gute Kommunikation untereinander und die Unterstützung, die hier jeder bekommt.“

Bis Ende August dauert ihr FSJ noch, dann schlägt Joela Zara Handra ein neues Kapitel auf: „Ich kenne jetzt den ASB Köln und weiß, dass meine Ausbildung total abwechslungsreich und viel mehr als ein Schreibtischjob ist. Ich bin froh, dass ich die Chance ergriffen habe, und freue mich auf das, was vor mir liegt.“ 

Ihr ASB Köln


Hobby-Kicker des ASB Köln suchen neue Mitspieler

Die Hobby-Kicker des ASB Köln und ein Teil ihres Fanclubs.

Bis zur letzten Sekunde dominierten die Kölner das Spiel, dann schossen die Düsseldorfer den Ausgleich zum 3:3 – und die Kicker des ASB Köln verpassten den Einzug in die nächste Runde des „Samariter Kick NRW“ in Witten. „Das Turnier hat trotzdem großen Spaß gemacht“, sagt Torsten Auweiler. „Auch wenn wir aus sportlicher Sicht natürlich enttäuscht waren, dass wir die Gruppenphase nicht überstanden haben.“ Von ihrem Fanclub bekamen die Kölner Kicker trotzdem viel Beifall und auch ein bisschen Trost.

„Unser Hauptproblem ist, das uns das regelmäßige Training fehlt“, erklärt der Fachbereichsleiter im Krankentransport. Die Spieler des ASB Köln arbeiten überwiegend in seiner Abteilung und in der Not- und Servicerufzentrale und finden bei ihren unterschiedlichen Schichtdiensten nur selten einen gemeinsamen Termin. Außerdem gehören zur Kölner Elf fast ausschließlich Hobby-Kicker – und keine Vereinsspieler wie bei vielen anderen ASB-Verbänden. Torsten Auweiler bringt als einer der wenigen ausreichend Erfahrung auf dem Platz mit. Deshalb unterstützt der ehemaliger Stürmer von Borussia Kalk seine Mannschaft nicht nur als Organisator, sondern auch als Spieler.

Für das nächste Jahr haben sich die Fußballer des ASB Köln ein Ziel gesetzt: bessere Vorbereitung „und mindestens alle drei bis vier Wochen ab in die Halle und ein bisschen spielen.“ Damit es sportlich aufwärtsgeht, hofft die Elf um Torsten Auweiler außerdem auf Unterstützung: Die Hobby-Kicker freuen über Interessierte aus anderen Abteilungen, wobei der Spaß am gemeinsamen Spiel viel wichtiger ist als langjährige Vereinszugehörigkeit. Kolleginnen sind übrigens ausdrücklich willkommen. Denn beim „Samariter Kick NRW“ sind Männer und Frauen gleichermaßen spielberechtigt.

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Tanzen macht glücklich – und beweglich. Maria Carvotta unterrichtet „Tänzerische Gymnastik“ im Norbert Burger Seniorenheim

„Ich entzünde nur die Flamme, tanzen müssen sie selber“, sagt Tanzlehrerin Maria Carvotta (41). Ihre Schüler sind fast doppelt so alt wie sie und leben im Norbert Burger Seniorenzentrum des ASB Köln. Hier gibt die gebürtige Italienerin seit Sommer 2015 drei Kurse in „Tänzerischer Gymnastik“ – mit überragendem Erfolg: „Es ist großartig zu sehen, wie die älteren Menschen ein neues Gefühl für ihren Körper entwickeln, plötzlich wieder den Kopf drehen können, die Arme heben oder die Beine übereinanderschlagen.“ Die ausgebildete Tänzerin glaubt an die Kraft der Bewegung, und dass jeder Körper sich bewegen will – am liebsten nach Musik.

Privat hört Maria Carvotta gerne WDR4, in ihren Kursen haben Schlager von Peter Alexander oder Peter Krauss keinen Platz. In ihren Kursen wechseln sich Rock n’ Roll und Salsa, langsame Walzerklänge von Mantovani und Geigenmusik von David Garrett, Abba und The Rat Pack ab. Am Anfang waren die Bewohner des Seniorenzentrums skeptisch: Eine junge Frau will ihnen das Tanzen (wieder) beibringen? Das geht doch gar nicht. „Viele hatten das Gefühl für ihren Körper verloren“, sagt die 41Jährige. „Aber ich wusste, dass sie sich bewegen können und sich nur nicht trauen. Und das habe ich ihnen auch gesagt.“

Am 10. April 2016 feiert das „Tanzcafé“ im Norbert Burger Seniorenzentrum Premiere. Dann heißt es jeden zweiten Sonntagnachmittag: „Darf ich bitten ...“

Der 9-Uhr-Kurs im Service-Wohnen tanzt inzwischen Mambo und hat an Karneval sogar eine eigene Choreografie aufgeführt. Im Pflegebereich, in dem ein Teil der Bewohner eine demenzielle Erkrankung hat, gibt es gleich zwei Kurse. In einem sitzen viele der Teilnehmer im Rollstuhl oder brauchen einen Rollator zum Gehen. Kein Problem. Getanzt wird im Sitzen: „Sie folgen mit ihrem Körper der Musik. Sie trippeln mit den Füßen, bewegen die Schultern, die Arme und den Kopf – und das sogar synchron“, freut sich ihre Lehrerin. „Ich sage immer: ’Nicht denken. Nur tanzen’. Und das funktioniert super.“

Im zweiten Kurs im Pflegebereich wird mit noch mehr Körpereinsatz getanzt. Maria Carvotta gibt Bewegungen vor, animiert, regt an – und freut sich, wenn sich jemand nach Wochen des Zauderns und Zögerns traut, seinen sicheren Platz an der Wand zu verlassen, und alleine durch den Raum schwebt. Die Pärchen, die sich zu den Klängen der Musik bewegen, lässt die Lehrerin „einfach machen“. Und wenn am Ende alle leicht verschwitzt sind und ein glückliches Lächeln im Gesicht tragen, dann weiß sie, dass sie ihr Ziel erreicht hat: Ihre Begeisterung für das Tanzen hat sich auf ihre „Schüler“ übertragen. Die Flamme ist entzündet.

Ihr ASB Köln

 

 


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„Präventiver Hausbesuch“ für mehr Lebensqualität – Nicole Angelbeck-Weißbarth vom ASB Köln informiert Senioren in Sülz

„Wie können wir Ihnen helfen?" Diese Frage könnten Senioren in Köln bald häufiger hören – und zwar bei einem „Präventiven Hausbesuch“, der die Lebensqualität älterer Menschen in ihren eigenen vier Wänden verbessern soll. Nicole Angelbeck-Weißbarth vom ASB Köln gehört zu den Fachkräften, die Kölnerinnen und Kölner über 75 Jahre zu Hause besuchen und über die Beratungs- und Unterstützungsangebote im Veedel informieren. „Das Angebot, das in Zusammenarbeit mit der Stadt Köln entwickelt wurde, ist kostenlos“, erklärt die Diplom-Pflegewirtin, die für den Stadtteil Sülz zuständig ist. „Wir kommen aber nur auf Wunsch der Senioren und nie ohne Ankündigung.“

Rund 15.000 Kölnerinnen und Kölner über 75 Jahren, die noch zu Hause wohnen, haben einen Brief von der Stadt Köln bekommen, in dem auf das Informationsangebot aufmerksam gemacht wird – inklusive Kontaktdaten und Foto des für den Stadtteil zuständigen Mitarbeiters. Wer in Sülz lebt und einen „Präventiven Hausbesuch“ wünscht, kann sich an Nicole Angelbeck-Weißbarth wenden. „Häufig ist es so, dass ältere Menschen Hilfe brauchen, aber gar nicht wissen, welche Unterstützungsmöglichkeiten es gibt, und dass sie überhaupt Anspruch darauf haben“, sagt die 43Jährige, die sie seit 2007 beim ASB Köln arbeitet, erst in der stationären Pflegeheim Norbert Burger Seniorenheim, dann als Verwaltungsfachkraft im Pflegezentrum Süd.

Bei ihren Hausbesuchen informiert Nicole Angelbeck-Weißbarth über die Beratungs- und Unterstützungsangebote in Sülz und vermittelt – wenn gewünscht – zur ausführlicheren Beratung an die entsprechenden Stellen weiter. Das können die Seniorenberatung, die Notrufsysteme, der Menüservice oder die Fahrdienste des ASB Köln sein, aber auch allgemeine Unterstützungsangebote wie Haushaltshilfen oder Hilfe bei Behördengängen oder seniorengerechte Wohnraumanpassung. Ihr Rat: „Senioren sollten sich frühzeitig informieren. Dann können sie ein bisschen sorgenfreier in die Zukunft gehen und wissen, wo sie Unterstützung bekommen.“

Vereinbaren Sie gerne einen Termin mit Frau Angelbeck-Weißbarth unter 0221-66007 615.

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Mit Christoph von Klinik zu Klinik – Stefan Melcher über Intensivtransport per Hubschrauber

Mit „Christoph Rheinland“ war Stefan Melcher, Dienstgruppenleiter des Rettungsdienstes des ASB Köln, schon in den Herzzentren in Bad Oeynhausen, Leipzig und in Kraicha bei Dresden, seine Kollegin war sogar schon in London. Der ausgebildete Rettungsassistent hat eine Zusatzqualifikation für die Luftrettung und begleitet mehrmals im Monat schwerstkranke Patienten, die in eine Spezialklinik geflogen werden: „Christoph 3“ ist im Umkreis von 50-100 km von Köln unterwegs, „Christoph Rheinland“ fliegt Intensiv-Transporte bis ins benachbarte Ausland. „Diese Spezialhubschrauber sind deutschlandweit nach Christopherus, dem Schutzheiligen der Reisenden, benannt. Sie kommen dann zum Einsatz, wenn ein Patient schnell und schonend über eine weitere Strecke transportiert werden muss.“

Seit über 25 Jahren arbeitet Stefan Melcher beim ASB Köln, in den letzten fünf fliegt er auch als leitender Rettungsassistent (HCM) im Rettungstransport- oder im Intensivtransport-Hubschrauber mit. Gemeinsam mit dem Notarzt oder dem Spezialteam des Krankenhauses kümmert er sich dann um die medizinische Versorgung des Patienten – und assistiert dem Piloten bei der Navigation. Vier von insgesamt 35 Rettungsassistenten des ASB Köln besitzen die Qualifikation für die Luftrettung, sechs weitere haben eine Fortbildung der Deutschen Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) gemacht und fahren auf den Intensivtransportwagen (ITW) der Stadt Köln mit.

Rettungsassistenten, die Intensivpatienten beim Transport mit dem Spezialfahrzeug oder per Hubschrauber betreuen, haben u. a. erweiterte Kenntnisse in der Patientenüberwachung und wissen zum Beispiel, wie ECMO funktioniert, bei der eine Maschine die Atemfunktion von Patienten übernimmt, deren Lungen schwerst geschädigt sind. „So ein Transport ist nicht nur sehr zeitaufwendig, sondern auch betreuungsintensiv, weil der Patient die ganze Zeit an Geräte angeschlossen ist“, erklärt Stefan Melcher.

Für den Intensivtransport auf der Straße hält die Stadt Köln drei Spezialfahrzeuge bereit: ein Fahrzeug mit Transportinkubator für Neugeborene, ein Schwerlastfahrzeug für Patienten über 180 Kilo und ein weiteres Spezialfahrzeug mit Hebebühne. „Die ist wichtig, denn es gibt Patienten, bei denen aufgrund ihrer Erkrankung ihre Lage nicht verändert werden darf.“ Alle Intensivtransportfahrzeuge (ITF) sind, ebenso wie die Hubschrauber, mit speziellen Geräten zur Versorgung von Intensivpatienten ausgestattet.

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Oldtimer mit Repräsentationsaufgaben

Fast 20 Jahre stand er im Dienst des ASB Köln, jetzt darf er nur noch repräsentieren: der nostalgische VW-Bus aus den Anfängen der 80er Jahre. Bis zur Jahrtausendwende war der „Bulli“ im Einsatz. „In Sachen Komfort, Platz und medizinischem Equipment entspricht er nicht mehr den heutigen Standards“, erklärt Peter Stegmaier, Geschäftsführer des ASB Köln. „Aber er ist viel zu schön, als dass er nur noch in der Garage rumstehen sollte. Außerdem verkörpert er eine lange Tradition und ein Stück der 111jährigen Geschichte des ASB Köln.“

Und so wartet der Oldtimer mit dem markanten Schriftzug betriebsbereit auf seine Einsätze . Bei öffentlichen Veranstaltungen des ASB Köln ist der VW-Bus immer umlagert: von Nostalgikern, bei denen der Bulli Erinnerungen an die „Hippie-Zeit“ weckt, von Technik-Interessierten – und von Menschen, die einfach wissen wollen, wie so ein alter Rettungstransportwagen ausgestattet ist. Mitarbeiter aus den Abteilungen Krankentransport und Rettungsdienst zeigen Interessierten dann, wie das alte Schätzchen funktioniert, und geben fachkundige Auskunft zu technischen Fragen.

Sechs Personen fanden in dem Bus Platz, oder zwei Rettungskräfte plus ein Patient, je nachdem, für welchen Zweck er benutzt wurde. „Diese Doppelfunktion gibt es nicht mehr. Heute haben wir für verschiedene Einsätze entsprechende Fahrzeuge: Rettungs- und Krankenwagen, Mannschafts- und Einsatzleitfahrzeug und viele andere“, erläutert Peter Stegmaier. „Der VW-Bus stammt noch aus einer Zeit, als der Katastrophenschutz eine größere Rolle bei unserer Arbeit spielte. Dafür brauchten wir in den 80er Jahren weniger Fahrzeuge für soziale Dienste wie häusliche Krankenpflege oder Hausnotruf.“ Rund 100 Fahrzeuge zählt der ASB Köln heute. Aber keiner erzählt die Geschichte der Krankentransporte so schön wie der nostalgische Bulli.

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Neues APPV-Projekt: Ambulante psychiatrische Pflege wird verbessert – ASB Köln und AOK kooperieren

„Unser Ziel ist es, eine Klinikeinweisung so weit wie möglich zu vermeiden und die Patienten stattdessen in ihren eigenen vier Wänden zu versorgen“, erklärt Peter Stegmaier, Geschäftsführer des ASB Köln, die Aufgabe der „Ambulanten psychiatrischen Pflegeversorgung“ (APPV), die in Kooperation mit der AOK am 1. September 2015 startet. Das Projekt ist eine Weiterentwicklung der ambulanten psychiatrischen Pflege, die der ASB Köln in Zusammenarbeit mit den sozialpsychiatrischen Zentren der Stadt Köln in Mülheim und Kalk schon seit 22 Jahren anbietet. Hier wird psychisch erkrankten und behinderten Menschen ein selbstständiges Leben in gewohnter häuslicher Umgebung ermöglicht.

Mithilfe des APPV-Projekts bekommen Menschen mit psychischer Erkrankung, die (meist) unvorhergesehen und plötzlich in Krisensituationen geraten, kurzfristig und zeitnah Unterstützung. Statt in eine Klinik überwiesen zu werden, können die Patienten ambulant zu Hause betreut werden. „Durch die Kooperation mit der AOK verbessern sich sowohl die Organisation als auch die fachlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen“, betont Peter Stegmaier. So fällt zum Beispiel die Verordnung weg, dass alle vier Wochen ein neuer Antrag auf ambulante psychiatrische Pflege gestellt werden muss und überprüft wird, ob sich der Gesundheitszustand verbessert hat. „Das macht auch Sinn, denn psychisch Kranke sind ja nicht zwingend nach vier Wochen wieder gesund.“

In der ambulanten psychiatrischen Pflege werden ausschließlich examinierte Pfleger/innen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung plus einer Qualifizierung im Bereich Psychiatrie eingesetzt. Im Rahmen des APPV-Projekts bietet der ASB Köln neue berufsbegleitende Weiterbildungsmaßnahmen für Pflegekräfte an. „Wir vergrößern unseren Mitarbeiter-Pool, sodass wir einen 24-Stunden-Bereitschaftsdienst anbieten können.“

Zum APPV-Projekt gehören neben Maßnahmen zur Bewältigung von Krisensituationen, dem Training sozialer Kompetenzen und der Unterstützung bei der Sicherung der ärztlichen und medikamentösen Behandlung auch die Mitwirkung beim Entlassmanagement des Klinikaufenthaltes, die Einbindung von Angehörigen und die Aktivierung familiärer Hilfspotenziale sowie die Förderung der Selbstständigkeit und die Stärkung der eigenen Fähigkeiten.

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