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Leben retten lernen

ASB Köln e. V. und Interessengemeinschaft der Geschäfte in Sülz und Klettenberg zeigen, wie Anwohner und Passanten Leben retten

Mit einem Aktionstag am 5. Juli 2013 hat der ASB Köln gemeinsam mit den Geschäftsleuten aus Sülz und Klettenberg darauf aufmerksam gemacht, dass jeder Leben retten kann.

Doch Helfen will gelernt sein. Einige kommen bereits an ihre Grenzen, wenn sie eine stark blutende Wunde versorgen sollen. Viele wissen nicht, was bei einer Herzdruckmassage zu tun ist. „In unseren Kursen für Neulinge und zum Auffrischen üben wir den genauen Ablauf der Ersten Hilfe“, erklärt Patricia Dörr, die beim ASB Köln als Ausbildungsleiterin arbeitet und bei der Übung die Verletzte gespielt hat. „Wir lassen uns realitätsnah schminken, so dass eine möglichst lebensnahe Situation entsteht. Nur wenn Helfende regelmäßig die notwendigen Handlungen üben, können sie im Ernstfall routiniert reagieren“, ergänzt sie.

Mehr Informationen:

Morgens um 8:30 Uhr auf dem Auerbachplatz. Es ist ein schwülwarmer Tag und eine Frau fällt plötzlich um. Jemand schreit um Hilfe. ASB-Rettungshelfer kommen angerannt, haben einen Erste-Hilfe-Koffer dabei. Schnell prüfen sie die Atmung. Sie betten die Verletzte in die stabile Seitenlage und ziehen sich Handschuhe an. Einer Besucherin des Marktes rufen sie zu: „Schnell, rufen Sie die 110!“ Schon tritt Ingo Glaw, Ausbilder beim ASB Köln, hinzu und ruf laut: „Bitte nicht erschrecken. Das ist eine Erste Hilfe-Übung des ASB Köln mit der Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg.“ Standbesitzer und Passanten des Marktes entspannen sich sichtlich. Dann erklärt Ingo Glaw, was bei einer Ersten Hilfe zu beachten ist: Erstens sollte der Helfende nach dem Verletzten schauen und die Atmung prüfen. Wenn keine Atmung vorhanden ist, sollten Helfende eine Herzdruckmassage ausführen. Wenn der Verletzte atmet, sollten Helfer ihn in die stabile Seitenlage bringen. Zeitgleich sollten sie einen Passanten bitte, die Notrufzentrale 110 zu informieren. Als Nächstes gilt es, Handschuhe anzuziehen sowie Verletzungen zu versorgen.

Nach der Übung auf dem Auerbachplatz folgen am Aktionstag noch zwei Übungen am Geschäft von Foto-Kuhweide auf der Sülzburgstraße und bei der Weinschmeckerei am Brunnenplatz. Mit viel Interesse und Neugier verfolgten Passanten und Einwohner die Übungen, bei denen Geschäftsleute aus ihren Geschäften heraus Erste Hilfe für Unfallopfer vorführten. Die Interessengemeinschaft Sülz-Klettenberg und der ASB Köln möchten mit diesem Aktionstag dazu beitragen, dass jeder im Veedel Hilfe leistet, wo sie erforderlich ist.

Artikel Kölnische Rundschau, 9. Juli 2013: Lesen Sie hier.

 

Für Fragen steht Ihnen Patricia Dörr, Ausbildungsleiterin des ASB Köln unter 0221-476 90 49 zur Verfügung.

Ihr ASB Köln

 




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